{"id":376,"date":"2017-07-15T16:29:06","date_gmt":"2017-07-15T16:29:06","guid":{"rendered":"http:\/\/bib-facts.barra-is-barra.de\/?page_id=376"},"modified":"2017-07-17T09:23:30","modified_gmt":"2017-07-17T09:23:30","slug":"glossar","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/bib-facts.barra-is-barra.de\/?page_id=376","title":{"rendered":"Glossar"},"content":{"rendered":"<p><strong>barra-is-barra<\/strong> Da wir international agieren, haben wir die internationale (englische) Form gew\u00e4hlt (barra is barra).<\/p>\n<p><strong>Barra Istv\u00e1n<\/strong>\u00a0Ungarische Schreibweise des Namens<\/p>\n<p><strong>Charakter-Hafen<\/strong>\u00a0Hilfestellung f\u00fcr Manager, die ihre Mitarbeiter oder Mitbewerber gerade nicht verstehen. \u201e\u00dcbersetzer\u201c f\u00fcr Personaler und Recruiter, die ihre Kandidaten nicht als Katze im Sack einstellen wollen.<\/p>\n<p><strong>Corporate Identity<\/strong> oder kurz CI (von engl. corporation f\u00fcr Gesellschaft, Firma und identity f\u00fcr Identit\u00e4t) ist die Gesamtheit der Merkmale, die ein Unternehmen kennzeichnen und es von anderen Unternehmen unterscheiden.\u00a0Die Corporate Identity ist damit das Selbstbild des Unternehmens, nicht zu verwechseln mit dem Fremdbild (Corporate Image). Im Rahmen von Non-Profit-Organisationen wird auch von Cooperative Identity gesprochen. Die Summe der Charakteristika eines Unternehmens repr\u00e4sentiert die Corporate Identity. Das Konzept der CI beruht auf der Annahme, dass Unternehmen als soziale Systeme wie Personen wahrgenommen werden und \u00e4hnlich handeln k\u00f6nnen. Insofern wird dem Unternehmen eine quasi menschliche Pers\u00f6nlichkeit zugesprochen, beziehungsweise wird es als Aufgabe der Unternehmenskommunikation angesehen, dem Unternehmen zu einer solchen Identit\u00e4t zu verhelfen. Die Identit\u00e4t einer Person ergibt sich f\u00fcr den Beobachter normalerweise aus der optischen Erscheinung sowie der Art und Weise zu sprechen und zu handeln. Betrachtet man ein Unternehmen als einen personalen, psychisch reifen Akteur, so l\u00e4sst sich seine Identit\u00e4t mit einer Strategie konsistenten Handelns, Kommunizierens und visuellen Auftretens vermitteln. Ergeben diese komplement\u00e4ren Teile ein einheitliches Ganzes, entsteht eine stabile Wahrnehmung\u00a0dieses Akteurs mit einem spezifischen Charakter, die Corporate Identity.<\/p>\n<p>Oft werden verschiedene Bereiche der Corporate Identity unterschieden:<\/p>\n<p><em>Corporate Behaviour<\/em>, kurz CB, beschreibt das Verhalten gegen\u00fcber der \u00d6ffentlichkeit und den Anspruchsgruppen (Kunden, Lieferanten, Partnern, Mitarbeiter). Corporate Behaviour zeigt sich unter anderem im Finanzgebaren (monet\u00e4r), der \u00a0\u00a0 Mitarbeiterf\u00fchrung, im realen Umgangston (nichtmonet\u00e4r) und in der Reaktion auf Kritik. Corporate Behaviour ist die Beschreibung des Verhaltens eines Unternehmens von au\u00dfen. Oft gibt es eine Diskrepanz zwischen Eigensichtweise, Leitlinien eines Unternehmens und den realen Handlungsweisen.<\/p>\n<p><em>Corporate Communication<\/em>, kurz CC, umfasst die gesamte Unternehmenskommunikation \u2013 sowohl nach innen als auch nach au\u00dfen. Corporate Communication findet Anwendung bei Werbema\u00dfnahmen, in der \u00d6ffentlichkeitsarbeit und bei unternehmensinterner Kommunikation. Durch sie soll ein einheitliches Erscheinungsbild vermittelt und das damit verbundene Image verst\u00e4rkt werden.<\/p>\n<p><em>Corporate Culture<\/em> beschreibt die Objekt- und Verhaltensebene des Unternehmens und bildet damit eine Konkretisierung der \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Unternehmensphilosophie.<\/p>\n<p>Unter <em>Corporate Design,<\/em> kurz CD, wird die visuelle Identit\u00e4t verstanden. Corporate Design findet Anwendung u.\u00a0a. bei der Gestaltung von Firmenzeichen (Unternehmenslogo, Firmensignet), Arbeitskleidung, Briefb\u00f6gen, Visitenkarten, Onlineauftritten, der Corporate Architecture der Betriebsgeb\u00e4ude, Farbgebung. Eine Ausweitung erf\u00e4hrt Corporate Design zunehmend durch weitere \u00a0\u00a0\u00a0 sinnlich wahrnehmbare Merkmale wie dem akustischen Auftritt (Audio-Branding oder Corporate Sound) oder dem olfaktorischen\u00a0Auftritt (Corporate Smell Scent).<\/p>\n<p>Die <em>Corporate Language<\/em>, kurz CL, bezeichnet eine gezielte, spezifische Sprachebene, die im Unternehmen genutzt wird.<\/p>\n<p>Die <em>Corporate Philosophy<\/em>, kurz CP, beinhaltet das Selbstverst\u00e4ndnis des Unternehmensgr\u00fcnders und spiegelt seine urspr\u00fcnglichen Intentionen wider. Sie bildet damit eine grundlegende Sinn- und Werteebene des Unternehmens mit Informationen zu Werten, Normen und Rollen.<\/p>\n<p>In der Praxis werden diese Bereiche nicht scharf voneinander getrennt. Besonders getrennt wird allerdings der Begriff des Corporate Image. Das <em>Corporate Image<\/em> geh\u00f6rt nicht zur Corporate Identity. Es zeigt das Fremdbild des Unternehmens und die Wirkung von dessen Leistungen auf, wohingegen die Corporate Identity das Selbstbild verk\u00f6rpert.<\/p>\n<p>Weitere wichtige konstitutive Faktoren f\u00fcr die Corporate Identity sind die Unternehmensgeschichte, die Organisationsstrukturen, \u00a0 die Vision und das Leitbild (Ziele und Selbstverst\u00e4ndnis). In der Umgangssprache wird f\u00e4lschlicherweise h\u00e4ufig von CI gesprochen, wenn eigentlich nur der CD gemeint ist \u2013 im angels\u00e4chsischen Raum wird dagegen keine Unterscheidung zwischen CI und CD vorgenommen.<\/p>\n<p><strong>Counseling <\/strong>(aus dem amerikanischen Englisch, im britischen Englisch: Counselling) ist die professionelle psychosoziale Beratung\u00a0von Einzelnen oder Gruppen mit dem Ziel, Probleml\u00f6sungs- oder Ver\u00e4nderungsprozesse innerhalb eines vergleichsweise kurzen Zeitraums anzusto\u00dfen und zu evaluieren. Die im Counseling verwendeten kognitiv-emotionalen Interventionsmethoden sollen die F\u00e4higkeit zu Selbststeuerung und die Selbsthilfebereitschaft f\u00f6rdern. Counselors arbeiten daher mit Gespr\u00e4chs- und\u00a0Interventionstechniken, die nur zum Teil mit denen von Psychotherapeuten zu vergleichen sind. In der Regel ist die Interventionstiefe geringer und der Ansatz holistisch, das hei\u00dft, das gesamte soziale Umfeld der Klienten und ihre Unterst\u00fctzungssysteme geraten st\u00e4rker ins Blickfeld (sog. \u201ekontextuelles Paradigma\u201c des Counseling). Eine psychologische Ausbildung ist nicht zwingend erforderlich; in den USA findet die Ausbildung h\u00e4ufig an Fachbereichen f\u00fcr Erziehungswissenschaften statt. Hingegen sind z.\u00a0B. Feldkenntnisse und Berufserfahrungen aus benachbarten Bereichen von Vorteil \u2013 so z.\u00a0B. im Career-Counseling.<\/p>\n<p><strong>Ghost-Thinking<\/strong>\u00a0Sparring-Partner f\u00fcr einsame Entscheidungstr\u00e4ger beim Vor-, Mit-, und Nachdenken.<\/p>\n<p><strong>Johari-Fenster<\/strong> Das Johari-Fenster ist ein Fenster bewusster und unbewusster Pers\u00f6nlichkeits- und Verhaltensmerkmale zwischen einem selbst und anderen oder einer Gruppe. Entwickelt wurde es 1955 von den amerikanischen Sozialpsychologen Joseph Luft und Harry Ingham.\u00a0Die Vornamen dieser beiden wurden f\u00fcr die Namensgebung herangezogen. Mit Hilfe des Johari-Fensters wird vor allem der so genannte \u201eblinde Fleck\u201c im Selbstbild eines Menschen illustriert. Es spielt in der gruppendynamischen Arbeit seit den 1960er, 70er\u00a0Jahren eine bedeutsame Rolle zur Demonstration der Unterschiede zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung und geh\u00f6rt zum Standardrepertoire gruppendynamischer Modelle und Verfahren. Systematisch geh\u00f6rt es zur differentiellen und Pers\u00f6nlichkeitspsychologie, zu den Abwehrmechanismen, zur Sozialpsychologie und zur Gruppendynamik.<\/p>\n<p><strong>Sichtbare<\/strong>\u00a0siehe auch Istv\u00e1n Z. Barra<\/p>\n<p><b>Signal\u00a0<\/b>The Signal and the Noise \u2013 Why So Many Predictions Fail \u2013 but Some Don\u2019t; Nate Silver, The Penguin Press, New York, 2012<\/p>\n<p><strong>Silke Barra <\/strong>\u201eWenn P\u00fcnktchen mit Karo \u00fcber Streifen spricht, w\u00e4hrend sie sich gegenseitig mustern\u201c ist der Titel des in K\u00fcrze erscheinenden Buches von Silke Barra.<\/p>\n<p><b>Soft Skills<\/b>\u00a0umfassen pers\u00f6nliche, soziale und methodische Kompetenzen. Damit beschreiben sie \u00fcberfachliche Qualifikationen, die sich \u2013 im Gegensatz zu den fachlichen F\u00e4higkeiten, den Hard\u00a0Skills\u00a0\u2013 schwieriger \u00fcberpr\u00fcfen lassen. (Quelle:\u00a0https:\/\/www.praktikum.info\/karrieremagazin\/soft-skills)<\/p>\n<p><strong>Strategie<\/strong>\u00a0Der Philosoph Richard David Precht hat im Mai 2017 w\u00e4hrend eines Gespr\u00e4ches im ZDF \u00fcber die digitale Revolution und den Umgang damit die These formuliert, dass die Diktatur der Taktik stets \u00fcber die Strategie siegt. Analog hierzu, siegt auch die Diktatur der Gr\u00fcnde \u00fcber die Ziele.<\/p>\n<p><strong>Unsichtbare<\/strong>\u00a0siehe auch Dr.med. Silke Barra<\/p>\n<p><strong>Warum\u00a0<\/strong>Start with Why \u2013 How Great Leaders Inspire Everyone to Take Action; Simon Sinek, The Penguin Group, (USA) 2009<\/p>\n<p><strong>Wenn P\u00fcnktchen mit Karo \u00fcber Streifen spricht, w\u00e4hrend sie sich gegenseitig mustern<\/strong> ist der Titel des in K\u00fcrze erscheinenden Buches von Silke Barra.<\/p>\n<p><strong>ZeBARRA<\/strong>\u00a0Operative Gesch\u00e4fte rund um Unternehmenskommunikation mit Vorliebe f\u00fcr Identit\u00e4tsthemen von Namensfindung \u00fcber Logogestaltung und von der Ausstattung bis zu Werbemitteln und Videoclips.<\/p>\n<p><em>Die meisten Beschreibungen bzw. Definitionen haben als Quelle Wikipedia.<\/em><\/p>\n<p>\u00a9 ZeBARRA 2017<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>barra-is-barra Da wir international agieren, haben wir die internationale (englische) Form gew\u00e4hlt (barra is barra). 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